Die Arbeitpausen

26 June 2019

Wenn die tägliche Arbeitszeit eines Mitarbeiters die Schwelle
von sechs Stunden überschreitet, hat der Mitarbeiter Anspruch
auf eine Arbeitspause gemäß den Bestimmungen des
angewandten nat. Kollektivvertrages.

Die Pause soll dem Mitarbeiter die Möglichkeit geben, seine
psycho-physischen Energien zu regenerieren und einen Intervall
zwischen zwei Momenten der Leistungserbringung zu schaffen.

In Ermangelung von diesbezüglichen Angaben von Seiten des
nat. Kollektivvertrages greifen die gesetzlichen Bestimmungen,
welche die Mindestgrenze von mindestens 10 durchgehenden
Minuten Pause vorsehen. Der Zeitpunkt der Arbeitspause kann vom Arbeitgeber
festgelegt werden.

Wenn die Geschäftszeiten nach dem Modell des sogenannten
„geteilten Arbeitstages“ (z.B. von 08:00 bis 12 Uhr und von
14:00 bis 18:00 Uhr) organisiert sind, kann die Pause auch mit
der Unterbrechung der Aktivität, d.h. mit der Mittagspause,
zusammenfallen.

Sie könnte auch am Ende oder am Anfang der täglichen
Arbeitszeit eingesetzt werden, um dem Mitarbeiter eine Art
Arbeitszeitverkürzung zu ermöglichen.

Die Definition der Arbeitszeit besagt jedoch, dass Pausen nicht
als Arbeit zur Erfüllung der Arbeitszeit zu zählen sind und somit
nicht bezahlt werden.

Das Arbeitsministerium hat darauf hingewiesen, dass die
Arbeitspause auf keinen Fall durch die Gewährung eines
finanziellen Ausgleichs ersetzt werden kann.

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